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Denkmalschutz und Denkmalpflege

Papenstr. 61 vor und
Papenstr. 61 vor und
nach der Instandsetzung
nach der Instandsetzung

Den Menschen in unseren Städten und Dörfern ist in der Mitte des 20. Jahrhunderts mehr bauliche und soziale Veränderungen zugemutet worden als in einem vergleichbaren geschichtlichen Abschnitt zuvor.

Dies trifft auch für Lemgo und seine Ortsteile zu. Zwar blieben die Bauten von Zerstörungen durch den 2. Weltkrieg weitgehend verschont, doch die Beseitigung alter Bausubstanzen in den ersten 30 Jahren nach dem 2. Weltkrieg waren auch hier erheblich.

So wurden zum Beispiel im östlichen Teil der Echternstraße zwischen 1945 und 1980 (zwischen Haferstraße und Ostertor) allein 15 denkmalwerte Gebäude abgerissen, um PKW-Einstellplätze zu schaffen, breitere Grundstückszufahrten zu erhalten oder Instandhaltungskosten zu vermeiden.

Die dem historischen Stadtgefüge zugefügten Wunden sind noch heute an einigen Stellen zu erkennen. Nimmt man die großen Neubaugebiete der Nachkriegszeit hinzu, so wird deutlich, in welchem Ausmaß die Umwelt in diesen Jahren verändert wurde. Ein Ausmaß der Veränderung, das in vielen Städten noch wesentlich größer war und das die Anpassungsfähigkeit der Menschen überforderte.

Es wurde in den 70er Jahren deutlich und erst seitdem allgemein anerkannt, dass die geschichtliche Kontinuität in der gebauten Umwelt der Städte und Dörfer eine Grundvoraussetzung für die Bindung der Menschen an ihren Lebensort, für ihre Geborgenheit und somit auch für ihre Bereitschaft zum sozialen Engagement ist.

Östliche Echternstraße 1928
Östliche Echternstraße 1928
und heute
und heute

Für diese geschichtliche Kontinuität setzt sich der Denkmalschutz ein.

In Lemgo wirkten sich diese Erkenntnisse auf die Sanierung der historischen Alt- und Neustadt aus. Es wurde ein Konzept der erhaltenden Stadterneuerung erarbeitet, das den Schutz der historisch bedeutenden Stadt- und Baustruktur als Hauptzielstellung beinhaltet.

Sowohl die Stadt selbst als auch etliche Bürger haben mit der Instandsetzung und Erneuerung von Baudenkmälern in der Folgezeit verdeutlicht, dass heutige zeitgemäße Nutzungsansprüche in der vorhandenen wertvollen Stadt- und Baustruktur befriedigt werden können.

Denkmalschutz und Denkmalpflege haben heute einen gesicherten Platz im Bewusstsein der Lemgoer Bürger. Kaum jemand bestreitet noch, dass die baulichen Zeugen der Vergangenheit zu schützen und zu pflegen sind.

Echternstr. 97, kleines Bürgerhaus des 16. Jh.,
Echternstr. 97, kleines Bürgerhaus des 16. Jh.,
1985 und nach der Instandsetzung 1987
1985 und nach der Instandsetzung 1987

Einige Begründungen zum nordrhein-westfälische Denkmalschutzgesetz :

  • Denkmalschutz soll den Bewohnern von Städten und Dörfern durch den Erhalt gebauter Umwelt Zugang zu ihrer Geschichte ermöglichen.
  • Die Identifikation mit der bebauten Umwelt soll gefördert werden.
  • Denkmalschutz soll auch zum Erhalt gewachsener Lebens- und Sozialgemeinschaften beitragen und auf diese Weise der Vereinzelung des Menschen entgegenwirken.

Externe Web-Seiten zu dem Thema:
Öffnet externen Link in neuem FensterAG "Historische Stadtkerne in NRW

Hörstmar, modernisiertes und Instand gesetztes Bauernhaus des 18. Jh.

Hörstmar, modernisiertes und Instand gesetztes Bauernhaus des 18. Jh.

Wahmbeck, Backhäuschen des 18. Jh.,
Wahmbeck, Backhäuschen des 18. Jh.,
1986 und Instand gesetzt 1989.
1986 und Instand gesetzt 1989.

 

Freitag, 23. Juni 2017


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