
Die Alte Hansestadt Lemgo war erfolgreich auf der 10. Internationalen Fachmesse für Gewerbeimmobilien EXPOREAL vertreten.
Lemgoer Wirtschaftsförderung ist erfolgreich
Wirtschaftsförderung hat in Lemgo seit Jahren einen hohen Stellenwert. Innerhalb der Stadtverwaltung ist seit 1986 Rolf Vieregge für diese Aufgabe zuständig. An ihn können sich alle Lemgoer und natürlich auch auswärtige Unternehmen mit ihren Anliegen wenden, ganz gleich, ob es sich um große Firmen, Handwerksbetriebe oder Einzelhandelsgeschäfte handelt.

Ansprechpartner
Alte Hansestadt Lemgo
Wirtschaftsförderung
Herr Vieregge
Kramerstr. 5 (Haus Wippermann)
32657 Lemgo
Tel. 0 52 61 / 2 13 - 2 44
Fax 0 52 61 / 2 13 - 2 15
E-Mail:
wirtschaftsfoerderung(at)lemgo.de oder
r.vieregge(at)lemgo.de

Die Alte Hansestadt Lemgo bietet ihren Unternehmen hervorragende Voraussetzungen:
Als Stadt mit aufstrebender Wirtschaft, ausgezeichneter Infrastruktur, breit gefächertem Arbeitsplatzangebot, qualifizierten Arbeitskräften und einer weitgehend intakten Umwelt, sowie einer günstigen Lage im Verkehrsnetz bietet Lemgo optimale Standortbedingungen für eine erfolgreiche unternehmerische Tätigkeit. Der Anschluss an die Autobahn A 2 - Ruhrgebiet / Hannover / Berlin - ist über eine gut ausgebaute Verkehrsverbindung in wenigen Minuten erreichbar. Der Stadtbus mit seinen Verknüpfungen an den regionalen Personenverkehr und der schienenmäßigen Anbindung an die Intercityzüge eröffnet die Möglichkeit, umweltfreundliche Verkehrsmittel zu nutzen. Die Wirtschaftsstruktur besteht aus einem gesunden Branchenmix, einer Vielzahl von mittelständischen Handwerksbetrieben und den dominierenden Branchen wie Metallverarbeitung, Fabrikation von Dentalinstrumenten, Maschinenbau sowie dem Dienstleistungsbereich. Dies führt in Lemgo zu einer überproportionalen Zahl an sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Vergleich zu Regional- und Landesquoten.
Die heutige Wirtschaftskraft Lemgos ist kein Zufall, sondern ist das Ergebnis richtungweisender Entscheidungen Mitte dieses Jahrhunderts. So wurde das Gewerbegebiet Grevenmarsch bereits in den 50er Jahren mit einer heutigen Fläche von rd. 60 ha erschlossen und beherbergt heute rd. 50 Firmen. Durch die überwiegend alt gewachsene und fest gefügte Struktur der Betriebe an diesem Standort liegt der Schwerpunkt der Wirtschaftsförderung hier in der reinen Bestandssicherung mit dem klaren Blick auf Anpassung an die wirtschaftlichen Erfordernisse.
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Seit Beginn der 70er Jahre hat die wirtschaftliche Entwicklung in der Alten Hansestadt Lemgo einen kontinuierlichen Aufwärtstrend zu verzeichnen. Dieser von der Stadtverwaltung maßgeblich unterstützte und geförderte Prozess hatte seine Basis mit der Erschließung des Gewerbe- und Industriegebietes West - Herforder Straße - und des Gewerbe- und Industriegebietes Liemer Weg. Mit dem Gewerbe- und Industriegebiet West ist eine Gewerbefläche von rd. 53 ha erschlossen worden. Die Hauptansiedlung erfolgte Ende der 70er und in den 80er Jahren. Zwischenzeitlich sind dort mehr als 60 Betriebe heimisch. In vielen Einzelgesprächen ist eine Ansiedlungspolitik der "kleinen" Schritte - verfolgt worden, durch die sehr viele Lemgoer Betriebe in das neue Gewerbegebiet umgesiedelt wurden.

Eine ungebrochene Nachfrage nach Gewerbegrundstücken führte Anfang der 90er Jahre zu der Überlegung, westlich des Altindustriegebietes West eine industriell zu nutzende Erweiterung vorzunehmen. Nach erfolgter Erschließung Mitte 1996 steht hier nunmehr auf einem Gesamtareal von 52 ha eine reine Industriefläche von rd. 35 ha zur Verfügung. Da die bisher nicht veräußerten Flächen zu 100 % im Eigentum der Stadt Lemgo stehen, sind sofort verfügbare voll erschlossene Flächen vorhanden, auf der eine Bauabsicht investitionswilliger Unternehmen kurzfristig verwirklicht werden kann. Die Möglichkeit individueller Grundstückszuschnitte eröffnet zudem den unterschiedlichsten Betrieben eine Standortwahl nach ihrem Zuschnitt.
Nach erfolgter Erschließung sind bisher in dieser Erweiterungsfläche Industriegebiet West 18 Unternehmen auf einer Fläche von rd. 180.000 qm neu angesiedelt worden bzw. konnten als angrenzende Firmen des Altbereiches ihre gewerblichen Flächen in das Neugebiet hinein erweitern. Gerade unter dem Begriff des Standortvorteils wird dieses Gebiet wegen der guten verkehrlichen Anbindung - die Autobahn A 2 ist über die Ostwestfalenstraße in acht km Entfernung erreichbar - bevorzugt angenommen.
Bisher haben sich Betriebe u.a. aus den Bereichen Maschinen- und Metallbau, Freizeitmöbel, KFZ, Lebensmittel, Baumaterialien angesiedelt. Der Grundstückskaufpreis beläuft sich auf 46,00 EUR/qm. Hierin enthalten ist ein Grund- und Bodenwert von 15,33 EUR/qm und ein Anteil von 30,67,00 EUR/qm für Erschließung, nämlich Kanalanschlussbeitrag, Straßenanliegerbeitrag und Ausgleichskosten.
weitere Informationen unter
http://www.platz-da.de
Im Gewerbe- und Industriegebiet Liemer Weg sind die hauptsächlichen Ansiedlungsaktivitäten seit dem Jahr 1986 zu verzeichnen. Auf einer Fläche von rd. 29 ha sind zur Zeit rd. 30 Firmen etabliert. Auch an diesem Standort wurde durch eine Vielzahl von Einzelgesprächen eine sehr hohe Flächenausnutzung innerhalb von rd. 3 Jahren erreicht, die verbleibenden Freiflächen konnten aufgrund anderer Interessen / Planungen der Grundstückseigentümer noch nicht vermarktet werden.
Aktuell wird an einem Bebauungsplan gearbeitet, der einen Bereich im Südwesten der Stadt zwischen den Schratwegen mit westlicher Ausdehnung bis an die Westumgehung als Gewerbegebiet ausweisen soll. Aufgrund der dort bereits vorhandenen Mischnutzung ist hier vorrangig daran gedacht, kleineren gewerblichen Betrieben, die nicht die planerische Ausweisung eines Industriegebietes benötigen, ein optimales Angebot machen zu können. Insbesondere mit dem Bau des dort geplanten Südringes mit Anschlussmöglichkeit an die Westumgehung wird die verkehrliche Anbindung exzellent sein. Der Rat wird sicherlich die nötigen Haushaltsmittel für die Erschließung dieses Gebietes zur Verfügung stellen, sobald das planungsrechtliche Verfahren sichergestellt ist.