
Am 09.09.2007 wurde im Rahmen der Veranstaltung "Ab in die Mitte - Die City Offensive" der Generationenbeirat ins Leben gerufen.
Der Beirat soll dauerhaft Politik und Verwaltung der Alten Hansestadt Lemgo beraten und Vorschläge für ein gutes Miteinander aller Generationen in Lemgo entwickeln und Kontakte zwischen den Generationen, sowie den Menschen unterschiedlicher nationaler Herkunft fördern.
Dem Generationenbeirat gehören an:
Altersgruppe bis 25 Jahre
Altersgruppe 26 bis 60 Jahre
Altersgruppe ab 60 Jahre
Ansprechpartnerin in der Stadtverwaltung
Ursula Golabeck
Tel.: 0 52 61 / 2 13 - 2 80
Fax: 0 52 61 / 2 13 - 52 80
E-Mail:
U.Golabeck(at)lemgo.de
Projekte
Der Generationenbeirat entwickelt und organisiert eigene Projekte und Veranstaltungen, um das Miteinander der Generationen in Lemgo zu verbessern und Kontakte zwischen den Generationen und auch den Kulturen zu fördern. Er finanziert seine Projekte durch die Gewinnung von Sponsoren oder Spenden. Er leistet damit einen wichtigen Beitrag für ein gutes Miteinander aller Generationen und aller Nationalitäten in der Stadt Lemgo.
Die Mitglieder des Generationenbeirates engagieren sich in der Überzeugung, dass man heute anfangen sollte, neue zwischenmenschliche Strukturen zu entwickeln, um für die gesellschaftlichen Herausforderungen von morgen gut gerüstet zu sein.
Zu den erfolgreich umgesetzten und zu den geplanten Projekten gehören

a) ein Vorleseprojekt "Alt liest Jung vor": In Kooperation mit der Stadtbücherei wurden Vorleser/innen über Presseartikel gesucht, durch einen Theaterschauspieler geschult und an KiTas vermittelt
b) ein Generationen-Theaterprojekt: In Kooperation mit dem Lemgoer Laien-Theater "Stattgespräch" wurden über die örtliche Presse Mitspieler/innen für ein Casting gesucht und gefunden. Es wurde das Generationen-Theaterstück "Asche und Aquavit" ausgewählt und erfolgreich in 3 Spielzeiten aufgeführt.
c) ein Sport-Event "Familiade": In Kooperation mit Lemgoer Sportvereinen wurde ein Generationensportfest geplant und in den Grünanlagen der Stadt durchgeführt.
d) die Errichtung eines Grillplatzes im Abteigarten (städtischer Park) - einerseits zur Belebung dieser innerstädtischen wunderschönen Grünfläche und andererseits, um Menschen ohne Garten eine attraktive Grillmöglichkeit in ihrer Nähe zu schaffen. Der Grillplatz (befestigte Rasenfläche, mit Sonnensegel, Bierzeltgarnituren, Grill), wird kostenfrei von Familien, Vereinen und Gruppen genutzt. Bei einem "Angrillen" mit Vertreter/innen aus Politik, Verwaltung und Presse übergab der Generationenbeirat den Grillplatz der Öffentlichkeit, sprich: den Lemgoern. Jedes Jahr wieder werden zu Beginn der Grillsaison verschiedene Gruppen und die Pressevertreter/innen zum "Angrillen" eingeladen, um den Grillplatz regelmäßig ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken.

e) die Errichtung eines Spielfeldes für die Trendsportart Beachvolleyball, ebenfalls im Abteigarten. Der schöne Park Abteigarten kann über diese Projekte mehr und mehr ein Park der Generationen werden, in dem man sich begegnet und eine gute Zeit miteinander verbringt. Die Mitglieder des Gennertionenbeirates haben dieses Volleyballfeld-Projekt im zuständigen Ratsausschuss vorgestellt, wo es positiv beschieden wurde. Der Generationenbeirat arbeitet zurzeit an der Realisierung des Projektes.
f) das Moonlight-Kino im Park: In Kooperation mit einem Kinobetreiber hat der Generationenbeirat auf Großleinwand den deutsch-türkischen Film "Almanya - Willkommen in Deutschland" im Abteigarten gezeigt, der Eintritt war frei. Neben der generationsübergreifenden Funktion wurde damit auch ein (weiteres) Kennenlernen der verschiedenen Kulturen in der Stadt ermöglicht.

g) ein generationsübergreifendes Kleinfeld-Fußballturnier: Das Fußballturnier "Lemgo kickt" ist geplant. Die auf dem Platz befindlichen Mannschaften müssen jeweils ein Gesamtalter von mindestens 180 Jahren haben; von den sechs Spieler/innen müssen mindestens zwei weiblich sein. Eingeladen werden Teams aus Schulen, Kirchengemeinden, Polizei, Feuerwehr, Sparkasse usw.
Die größte Herausforderung für die Mitglieder ist einerseits die Realisierung der Projekte, ohne ein großes Budget zu haben, und andererseits, Politik und Verwaltung von manchen Vorhaben zu überzeugen, vor allem von denen, die langfristig etabliert werden sollen.