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Ernst Casimir Wasserbach (1664 - 1709)

Abb. Hausinschrift: bene qui latuit bene vixit

Fast jeder Braker kennt den Wasserbachschen Hof, aber (bis jetzt) nur wenige Lemgoer.

Man wird lange suchen müssen, um eine Hausinschrift mit einer Zeile von Ovid zu entdecken. Der römische Dichter P. Ovidius Naso (43 v.Chr. - 18 n.Chr.) ist bekannt dafür, dass er vor allem die Liebe in glühenden Versen verherrlichte.

Aber Ernst Casimir Wasserbach wählte sich ausgerechnet eine Stelle aus einem Klagelied aus, als er sich 1704 in der Nähe der Braker Kirche ein Herrenhaus erbaute. Im dritten Buch 4,25 der Tristia Ovids steht der nach Resignation klingende Satz: "bene qui latuit bene vixit", übersetzt: "Wer im Verborgenen gelebt hat, hat gut gelebt", oder: "Wer im Stillen lebt (unbekannt bleibt), kann rechtschaffen leben". - Das wird kaum Zufall gewesen sein, sondern es wird sich lohnen, in seinem Leben nach den Ursachen zu suchen, die ihn dazu gebracht haben könnten. Sollte etwa ein Zusammenhang mit der Tatsache bestehen, dass er selber nie in das Haus eingezogen ist ? - Allerdings kündigt der Spruch auch an, dass es schwer sein wird, alle Einflüsse ans Tageslicht zu bringen.

In Brake herrschte am Ende des 17. Jahrhunderts eine zweite kulturelle und wirtschaftliche Blüte; die erste durch Graf Simon VI. am Anfang des Jahrhunderts wurde durch seinen Tod 1613 und durch die Rückverlagerung seiner Residenz nach Detmold beendet. - Mit der Vermählung seines Enkels, des Grafen Casimir, mit der wohlhabenden Gräfin Anna Amalia von Sayn-Wittgenstein-Homburg 1663 begann die Glanzzeit. Damals feierte bereits der Braker Hofpoet Heinrich Nordenhold das junge Paar mit einer lateinischen Festschrift, dem später Ernst Casimir W. als Dichter nacheifern sollte. Der Vater Graf Otto und dessen Bruder Graf Augustus, beide Mitglieder der "Fruchtbringenden Gesellschaft" (zur Pflege der Sprache und Literatur), legten sicher Wert darauf. - 

Abb. Ernst Casimir Wasserbach
Das Gemälde befindet sich im Privatbesitz von Nachfahren des Ernst Casimir Wasserbach.

Es entwickelte sich eine neue Bautätigkeit (auch am Schloss, wie das Wappenpaar dort verkündet). Wir sehen Bildhauer, Maler, Musiker und Gärtner am Werk. Die Entwicklung des der Linie Brake zugefallenen Gebiets wurde vorangetrieben.

Ernst Casimir Wasserbach wurde am 22. August 1664 in Barntrup geboren, sein Vater war der Amtmann Johann Hermann Wasserbach; auch der Großvater war Amtmann. Graf Casimir übernahm die Patenschaft und anerkannte damit die jahrhundertelangen treuen Dienste der Familie. Allein unter den Bürgermeistern von Blomberg findet man von 1407 an bis zum 30jährigen Krieg achtmal den früheren Namen Waterbecker (Beke=Bach). - Barntrup und Blomberg gehörten zu den Paragial-Gütern der Braker Erbherren; laut Testament des Grafen Simon VI. übten sie dort beschränkte Hoheitsrechte aus, während die Regierungsgewalt, das Kirchen- und Schulwesen und die höhere Gerichtsbarkeit bei der Detmolder Linie verblieben. Dadurch wurden mancherlei Verwicklungen auch für Ernst Casimir vorprogrammiert.

1678-80 finden wir den jungen Ernst Casimir auf dem Lemgoer Gymnasium unter dem Rektor J. A. Frohnius (Verfasser der "Theses theo-philosophicae ... " und ähnl. Gymnasialschriften) und unter dem Konrektor P. Fritsch (Verfasser der "Lemgovia docta"). Ernst Casimir beteiligte sich schon 1679 an einer öffentlichen Festveranstaltung des Gymnasiums mit einer lateinischen Redeübung über ein theologisches Thema. Wie Vater und Großvater wollte er anschließend studieren, aber sein Vater starb sehr früh. Graf Casimir ermöglichte ihm sein weiteres Studium, zuerst ab 1681 in Bremen, in Utrecht und ab 1686 in Duisburg unter dem Rektor W. Crusius d. J.; dort veröffentlicht er auch seine Dissertation ... de monumenti Herminsburgk et Hermiensul ... , ein erster Hinweis auf seine historischen Interessen, die wahrscheinlich schon auf dem Gymnasium geweckt wurden.

Unruhige Zeiten am Ende des Jahrhunderts gaben dem Lebensweg Ernst Casimirs zunächst eine andere Richtung. Die Türken standen vor Wien und wurden nur mit Mühe besiegt; die Franzosen verwüsteten die Pfalz. Es wurde üblich, dass sich die nachgeborenen Sühne herrschender Linien als Offiziere in fremden Heeren verdingten; auch zwei jüngere Brüder Graf Casimirs stiegen so zu Generälen auf. Der Jüngste, Graf Augustus, leistete braunschweigisch-lüneburgische, kurkölnische und schließlich hessische Kriegsdienste, wurde Komtur des Deutschen Ritterordens in Hessen und zog 1688 erfolgreich in den Pfälzischen Krieg gegen Ludwig XIV. - Ernst Casimir W. begleitete den Junggesellen Graf Augustus mehrere Jahre als "Kriegsberichterstatter" und Quartiermeister und konnte so Geschichte im Entstehen beobachten; er hat vieles aus dieser Zeit in einer Biografie des Grafen verarbeitet. - Das Leben hinter der Front wird ähnlich verlaufen sein wie es Goethe 100 Jahre später in seiner "Campagne in Frankreich" beschrieb; denn auch er konnte der Versuchung nicht widerstehen, die "Innenansicht eines Krieges" zu beobachten und sein Weltbild dadurch zu ergänzen.

Abb. Wasserbachsche Hof

In Brake hatte sich inzwischen Graf Rudolf, der Sohn Graf Casimirs, mit der Gräfin Dorothee Elisabeth von Waldeck vermählt. Die Gräfin war vorher 12 Jahre Äbtissin des Klosters Schaaken gewesen und hatte sich in Brake einen pietistisch gesinnten Hofprediger gewünscht; der regierende Herr Graf Friedrich Adolph aus Detmold bestand aber auf seinem Kirchenregiment und berief im Einverständnis mit Graf Rudolf statt dessen den reformierten Hofprediger S. H. Gondela, der in Bremen studiert hatte; auch er war ein "lateinischer Dichter".

Gräfin Dorothee Elisabeth brachte ein ansehnliches Vermögen mit und wollte es für wohltätige Zwecke verwenden; sie plante u.a. ein Waisenhaus in Brake (das sie später nur in Pyrmont bauen konnte) und stellte dem Gründer des Waisenhauses in Halle Prof. A. H. Francke eine größere Anzahl von Bibeln zur Verfügung, die sie bei Meyer in Lemgo drucken ließ. Zur Unterstützung der Gräfin war ein eigener Mitarbeiter vorgesehen, aber H. Huyssen aus Essen sah sich in Brake zu sehr beschränkt und zog sehr bald nach Russland weiter; er wird später Erzieher und engster Mitarbeiter von Zar Peter dem Großen. Auch der in Halle ausgebildete Pietist A. W. Böhme aus Pyrmont konnte in Brake nicht Fuß fassen, half aber der Gräfin von Wierborn bei Barntrup aus bei ihrem Projekt mit A. H. Francke - wir finden ihn später als Hofprediger am Londoner Hof.

Nach seiner Rückkehr aus dem Pfälzischen Krieg 1692 bekam Ernst Casimir W. eine Anstellung als Amtmann in Barntrup mit dem Dienstsitz im dortigen Schloss; die Gräfin Dorothee Elisabeth wird oft auf ihrem Weg zur Residenz in Pyrmont bei ihm Station gemacht und möglicherweise mit A. W. Böhme verhandelt haben. Ernst Casimir W. vollendete dort die Biografie des Grafen Augustus, verfasste Trauerschriften und -gedichte und veröffentlichte 1698 das verbesserte historische Werk "Diss. de statua ... Harminii vulgo Hiermensul (Irminsul) ..." bei der Meyerschen Hofbuchhandlung in Lemgo. Zur selben Zeit wurde ihm zusätzlich die Stellung eines Amtmanns in Alverdissen unter dem Grafen Philipp-Ernst I. zur Lippe-Alverdissen anvertraut, ebenfalls Enkel des Grafen Simon VI. 

Am 8. Juni 1702 ging er im Amtshaus zu Barntrup das Ehebündnis mit der Tochter Catrin Mariedes Rats und Amtmanns zu Sternberg Simon Dietrich Tilhen ein.

Die Gedichte entstammen einer der wenigen gedruckten Hochzeits-Zeitungen des 17. Jahrhunderts.

Abb. Wappen Wasserbach
Wappen Wasserbach
Abb. Wappen Tilhen
Wappen Tilhen

Graf Rudolf übergab ihm dazu die Braker Hofstätte Nr. 113 mitsamt Ländereien für 1400 Rt.; im Gegenzug musste ihm Ernst Casimir ein Grundstück in Barntrup verkaufen.

Ein Jahr nach der Hochzeit Graf Rudolfs zog sich 1692 der 65jährige Graf Casimir aus den Braker Regierungsgeschäften zurück und übergab sie seinem Sohn. Graf Rudolf entwickelt jetzt getreu dem Trend der Zeit absolutistische Tendenzen (Hauptbeschäftigung: Barocker Lustgarten mit Orangerie, Ausbau des Schlosses Schieder). Da aber gleichzeitig auch sein Vetter in Detmold, der "lippische Sonnenkönig" Graf Friedrich Adolph, versuchte, seinen Anspruch auf absolutistische Machtfülle durchzusetzen, häuften sich die Auseinandersetzungen. Sie schaukelten sich auf und erreichten ihren Höhepunkt 1704, als Graf Friedrich Adolph von den Braker Beamten den Huldigungseid verlangte, den sie aber verweigerten. Darauf überzog Graf Friedrich Adolf seine Reaktion: er ließ sie 6 Wochen in das Detmolder Gefängnis werfen. Ernst Casimir W. befand sich auf einer Dienstreise und wurde davon nicht betroffen, dafür musste er jedoch umgehend im Auftrage seines Braker Herrn am Hof des Oberlehnsherrn in Kassel Hilfe und Unterstützung erbitten, allerdings ergebnislos. Graf Rudolf ließ aber nicht locker, das "Unrecht" hatte ihn zu sehr getroffen. Während die Braker Beamten noch im Gefängnis saßen, wurde Ernst Casimir W. an den Berliner Hof mit einer ungewöhnlichen diplomatischen Aufgabe geschickt: er sollte sich um preußischen Schutz bemühen. 

Dort wandte er sich zunächst an den Berliner Ratsherrn, Assesor und Syndikus Ernst Hermann Wippermann, dessen Vater Kramer, Brauer und Conductor in Bad Salzuflen gewesen war und aus Lemgo stammte - er sollte die Wege in die Regierung ebnen. Außerdem kam Ernst Casimir dabei seine Teilnahme am Pfälzischen Krieg zugute, in dem sein Graf Augustus in Waffenbrüderschaft mit dem damals in hessischen Diensten stehenden Obristen A. H. von Wartensleben (1650 in Lippspringe geboren) viele Gefechte durchgestanden hatte. Nach mehreren Zwischenstationen war von Wartensleben hochdekorierter preußischer Generalfeldmarschall geworden und konnte das Vorhaben Ernst Casimirs unterstützen. Die eigentlichen Verhandlungen wurden mit dem Wirklichen Geheimen Rat H. R. von Ilgen geführt, der die preußische Außenpolitik mitbestimmte; sie endeten allerdings erst nach einem Jahr mit dem ersehnten Schutzbrief Preußens, sehr zum Verdruss des regierenden Grafen Friedrich Adolph in Detmold. Die "Preußische Allianz" dauerte mehrere Jahre an.

In einem Punkt waren sich die beiden Grafen in Detmold und in Brake als Nachkommen des Grafen Simon VI. einig: sie fühlten sich als berufene Schützer der "Zweiten Reformation" und bekämpften unerbittlich den Pietismus, die "Kirche von unten". Das bekam die Gräfin Dorothee Elisabeth bis zu ihrem Tod 1702 zu spüren; zwei Jahre vorher verlor sie den von Graf Rudolf ersehnten Thronfolger kurz nach der Geburt - möglicherweise auf Aufregungen darüber zurückzuführen. Aber auch seiner Schwester meinte Graf Rudolf den rechten Weg weisen zu müssen; sie führte in Berleburg vormundschaftlich die Regierung für ihren Sohn Graf Casimir in pietistischem Geist. Zu pietistisch für ihren Bruder als Mitvormund: er griff in Berleburg hart durch, suspendierte Prediger und begann einen Prozess am Reichskammergericht gegen seine Schwester. - Nicht minder hart ging Graf Friedrich Adolph gegen Pietisten vor: er steckte mehrere in das Detmolder Gefängnis. - Wieweit Ernst Casimir W. unter dieser Intoleranz litt, kann nicht belegt werden; man darf ihn zumindest als offen gegenüber dem Pietismus bezeichnen. Sein tief empfundenes Trauergedicht (PDF-Datei 384 KB) für die Gräfin Dorothee Elisabeth deutet daraufhin; ein entsprechendes Gedicht für Graf Rudolf ist nicht bekannt. 

Ernst Casimir W. hatte kaum noch Zeit für die Arbeit an seinem bedeutendsten Werk, einer Neuherausgabe (unter Mithilfe von G. W. Leibniz) von H. Hamelmann: Öffnet externen Link in neuem FensterOpera Genealogico-Historica de Westphalia & Saxonia inferiori.  (PDF-Datei 418 KB) - Hamelmann (1525-1595) hatte Ernst Casimirs Interesse hervorgerufen, weil er als sehr gelehrter und streitbarer Theologe auch in Lemgo gewirkt hatte und ein vielseitiger Reformationshistoriker war; er veröffentlichte mehr als zwei Dutzend Bücher und über 50 Schriften, von denen aber nach einem Jahrhundert viele vergriffen waren, aber immer noch nachgefragt wurden. Ernst Casimir bearbeitete sie, ergänzte sie durch unveröffentlichte Manuskripte und fügte eigene Kapitel an. Er wird natürlich auch gern das Lob weitergegeben haben, das Hamelmann in einem Kapitel über das Lemgoer Gymnasium dem langjährigen Rektor Johannes Tilenius (Tilhen) erteilte, einem Vorfahren seiner Frau. - Das Werk passte in das Verlagsprogramm der Meyerschen Hofbuchhandlung, die bereits 1690/93 mit zwei Büchern des bekannten (1676 gestorbenen) Historikers N. Schaten aus Paderborn über ähnliche Themen Erfolg gehabt hatte (allerdings nur als Druckauftrag).

Inzwischen war Graf Rudolf am 27.10.1707 im Alter von 43 Jahren in Brake gestorben. Sein Nachfolger Graf Ludwig Ferdinand beförderte Ernst Casimir W. noch im gleichen Jahr zum Amtmann von Blomberg. Der Graf starb schon nach 15 Monaten am 21.02.1709 - damit erlosch die Braker Linie des Hauses Lippe. Am Tag darauf "besetzte" Graf Friedrich Adolph das Schloss und nahm Brake in Besitz. Sein neuer Herr bestätigte Ernst Casimir als Amtmann von Blomberg, aber kurz danach musste die Familie auch den Tod Ernst Casimirs am 10.03.1709 beklagen; er wurde in Blomberg beerdigt. Jetzt endlich konnte seine Frau in den Wasserbachschen Hof in Brake einziehen. - Nach 170 Jahren wurde sein Grabstein anlässlich von Bauarbeiten nach Brake überführt und steht seitdem auf dem Wasserbachschen Grundstück.

Der Druck des bedeutendsten Werks von Ernst Casimir verzögerte sich; es erscheint erst 1711 bei der Meyerschen Hofbuchhandlung in Lemgo; ein Jahr später veröffentlicht dort Öffnet internen Link im aktuellen FensterEngelbert Kaempfer die Amoenitatum exoticarum politico-physico-medicarum ... . Die damalige Bedeutung der beiden Verfasser und der Wirkungskreis Lemgos als "Leipzig des Nordens" läßt sich daran ablesen: In der British Library in London befinden sich noch heute sowohl mehrere Bücher und der Nachlass Engelbert Kaempfers als auch vier Bücher Ernst Casimirs, darunter Hamelmanns Opera. Übrigens haben auch mehrere Schriften von Rektor J. A. Frohnius und Prorektor P. Fritsch den Weg in die British Library gefunden. - Besucher der französischen Hauptstadt können sich davon überzeugen, dass in der Bibliothéque Nationale ebenfalls ein Werk Ernst Casimirs: "Diss. de statua ... Harminii vulgo Hiermensul (Irminsul) ... " von 1698 seinen Platz gefunden hat.

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Der Beitrag wurde freundlicherweise von Herrn Professor Günter Laue verfasst. 09/01

 

Samstag, 23. September 2017


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