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Ausstellungen  >  Ausstellungen 2011

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Stipendium Junge Kunst 2011 / 2012

16.01. - 30.01.2011

Die Wettbewerbsarbeiten

In jedem Jahr vergeben die Alte Hansestadt Lemgo und die STAFF STIFTUNG Lemgo das Stipendium Junge Kunst. Drei ausgewählte Bewerber bzw. Bewerberinnen um das Stipendium zeigen Arbeiten, mit denen sie die Jury überzeugen wollen.

Während der Eröffnung wurde der Preisträger des Stipendiums Junge Kunst 2011/2012 bekannt gegeben. Der Fotograf Ingo Mittelstaedt ist ab 1. Mai 2011 Stipendiat für Junge Kunst 2011/2012.

Die Ausstellung wird durch die Bewerbungsarbeiten der beiden Installationskünstler Rebecca Thomas und Olaf Bastigkeit abgerundet.  

Eine Ausstellung der Alten Hansestadt Lemgo und der STAFF STIFTUNG Lemgo.

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Rainer A.K. Brinkschröder

06.02. - 06.03.2011

"Raumarbeit - Braker Mitte 39"

Arbeiten vor Ort

Keine Ausstellung im konventionellen Sinn, eher eine Untersuchung der Raumsituation des Eichenmüllerhauses mit künstlerischen Mitteln. Rainer A.K. Brinkschröder lädt dazu ein, den vertrauten oder vordergründigen Eindruck von Räumen nicht als selbstverständlich und abgeschlossen anzusehen. Auf minimalistisch-reduzierte Weise setzt er Zeichen, die zur aufmerksamen (Neu)Begegnung mit dem Ort auffordern und dessen architektonische Beschaffenheit verdeutlichen. Bezeichnenderweise trugen frühere Museumsprojekte des Künstlers und Innenarchitekten Titel wie „raumBEZUG“ oder „Nicht mehr als der Raum“. Ein derartiges Vorgehen erzeugt Situationen, die viel Entschleunigungs- und Erkenntnispotential bergen, Kontemplation und Analyse ineinander übergehen lassen. Mit Eingriffen von klarer Farbsinnlichkeit und Formstrenge akzentuiert und definiert Brinkschröder den Raum, der auch als Galerieraum Lebensraum bedeutet, macht Leere als Freiraum für körperliche Präsenz und geistige Gestaltung erfahrbar.

Eine Ausstellung des Freundeskreis Eichenmüllerhaus e.V. - Kunstverein Lemgo - und der Alten Hansestadt Lemgo.

Bitte beachten Sie auch die Ausstellung des Künstlers beim Kunstverein Oerlinghausen e.V., Synagoge, Tönsbergstr. 4, 33813 Oerlinghausen. Die Ausstellung ist vom 05.02. bis zum 10.04.2011 zu sehen.

Mehr über das Werk des Künstlers finden Sie unter www.rak-brinkschroeder.de

Mit freundlicher Unterstützung von:  

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Mona Ardeleanu

20.03. - 17.04.2011

"Puppenruhe"

Stipendiatin für Junge Kunst 2010 / 2011 der Alten Hansestadt Lemgo und der STAFF STIFTUNG Lemgo

Die Malerin Mona Ardeleanu zeigt neue Bilder aus ihrer Arbeitsreihe Epidermis, in der sie sich inhaltlich und malerisch mit der äußersten Hülle eines Körpers auseinandersetzt.

Auf der Suche nach dem Schnittpunkt von Innen und Außen dekliniert sie potentielle Identitäten durch die illusorische Austauschbarkeit der Oberhaut und nähert sich diesem auf malerisch eigenwilligem Weg an. In nahezu altmeisterlicher, präziser Manier zeigt Ardeleanu solitäre, vor monochromen Hintergrund platzierte Objekte und Gebilde, deren Formen und Charaktere auf den ersten Blick vertraut erscheinen, dann aber inhaltlich einen Bruch vollführen, der durch ihre malerische Möglichkeit herzuführen scheint, sämtlichen physikalischen Gesetzen zu trotzen und dennoch Harmonie und Stimmigkeit in ihren Objekten zu suggerieren. Ein stetiges Spiel mit dem Betrachter.

Mona Ardeleanu wurde 1984 in Lörrach geboren und studierte bis 2010 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste bei Prof. Alexander Roob. Ein Erasmus-Stipendium führte sie 2008 nach Wien, wo sie bei Prof. Daniel Richter studierte. Zudem absolvierte sie Studienaufenthalte bei Prof. Franz Ackermann in Karlsruhe und bei Prof. Karin Kneffel in München.

Eine Ausstellung des Freundeskreis Eichenmüllerhaus e.V. - Kunstverein Lemgo - und der Alten Hansestadt Lemgo.


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Isolde Frepoli

01.05. - 29.05.2011

"Figuren und Porträts"

Die Skulpturen von Isolde Frepoli leben von der inneren Wahrheit, von ihrem Selbstwertgefühl, von ihrem Selbstbewusstsein, von ihren Träumen, von ihren Erinnerungen, von ihrem Staunen und ihrer Entrücktheit. Die Künstlerin arbeitet mit der emotionalen Gegenwart des Modells in einem bestimmten wahrnehmungsspezifischen Moment, dessen Entgrenzung macht, dass wir immer wieder zu ihren Skulpturen zurückkehren wolllen.
(Jean-Christophe Ammann, MMK Frankfurt)
Isolde Frepoli, geboren 1961 in Savona, Italien, wuchs in Rom auf und übersiedelte nach dem Abitur nach Deutschland. Sie studierte ab 1983 an der Akademie der Bildenden Künste München und war zwischen 1987 und 1989 erst Meisterschülerin, dann Assistentin bei Prof. Erich Koch. Isolde Frepoli arbeitet seit 1990 als freischaffende Bildhauerin.

Eine Ausstellung des Freundeskreis Eichenmüllerhaus e.V. - Kunstverein Lemgo - und der Alten Hansestadt Lemgo.


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Michel Meyer

05.06. - 03.07.2011

"Das Studium der Romantik"

Michel Meyer, 1956 in Stuttgart geboren studierte in Darmstadt von 1978 -1982 Illustration und Kommunikationsdesign bei Prof. Günter Hugo Magnus und Fritz Friedl. Bereits während des Studiums arbeitet er als Musiker und ebenso als freischaffender Künstler. Sei Mitte der 1980er Jahre werden seine Arbeiten, Malerei, Zeichnung, Collagen und gelgentlich Kleinskulpturen  regelmäßig in Ausstellungen gezeigt. Er lebt seit 1985 zusammen mit seiner Frau, der Künstlerin Anne Sommer-Meyer in Weinheim/Bergstraße.
In der Einführungsrede zur Ausstellung "Das Studium der Romantik" 2009 in Nürnberg umschreibt der Leiter des Mannheimer Kunstvereins, Dr. Martin Stather Meyer's Arbeit präzise: "Michel Meyers Bildwelt ist aber umso mehr Teil unserer Realität, als er sich eigenwillig und bewusst von dieser entfernt. Seine Malerei eröffnet uns eine Nebenwelt, die nur eine Handbreit neben der unseren existiert und manches Mal unmerklich Überlappungszonen ausbildet. Dann mag uns auffallen, dass wir in einen Zerrspiegel sehen, der letztlich trotzdem uns selbst wiedergibt.
Nicht nur inhaltlich sondern auch formal wie gestalterisch gehen die Bilder einen eigenständigen Weg, der eine elementare Zeichenhaftigkeit benutzt, die sehr direkt und ausdrucksstark ist, Ambivalenzen inbegriffen. Malerei und Zeichnung, manchmal auch Collagiertes, mischen und ergänzen sich in den Bildern. Mal karikaturhaft verzogen, dann wieder mit wunderbar leiser Poesie kommen sie daher und sind oft von lapidarer Prägnanz, die den Nagel auf den Kopf trifft. Die Macht des Alltags ist in Ihnen ebenso präsent wie zarte Untertöne, die auf poetische Weise Gedankensprünge sichtbar machen, Grotesken ebenso wie zeichnerische Reduktion, die miteinander die schönste Verbindung eingehen. Und gerade diese Sprunghaftigkeit ist es, das Unwahrscheinliche des Geschehens, das schließlich auch unseren Alltag charakterisiert."

Eine Ausstellung des Freundeskreis Eichenmüllerhaus e.V. - Kunstverein Lemgo - und der Alten Hansestadt Lemgo.


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Stephan Marienfeld

10.07. - 07.08.2011

" ( now ! ) "

Unscheinbares, nicht mehr Wahrgenommenes weckt die Neugierde des Bildhauers Stephan Marienfeld und spiegelt sich in seinen Arbeiten wieder. Da ist es der Zufall, der ein Gesicht in einem abperlenden Regentropfen auf der Motorhaube zeichnet, ausgedrückte Tubenreste die körperähnliche Formen bilden. Fundstücke aus diversen Materialen, umhüllt er mit Polyester zu einer neuen hybriden Form. Die Figuren, die daraus entstehen, sind in der Form wenig definiert und könnten etwas grotesk einen vorübergehenden Moment ausdrücken. Formen, die wir täglich gestalten und nicht wahrnehmen. Zu dieser enormen Vielfalt aus dem alltäglichen Leben entstehen im Atelier Zeichnungen, Fotographien und eine riesige Anzahl von Modellen aus unterschiedlichsten Materialen wie Ton, Papier, Kunststoff, Silikon. In der Ausstellung präsentiert der Bildhauer Stephan Marienfeld seinen sehr eigenen Formen- Kosmos und gibt uns einen Einblick in die 2- bis 3- Dimensionalität seiner Formsprache.

Eine Ausstellung des Freundeskreis Eichenmüllerhaus e.V. - Kunstverein Lemgo - und der Alten Hansestadt Lemgo.

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Lippischer Künstlerbund

18.09. - 02.10.2011

"Zeichnung"

Dem Kind dient sein frühes Kritzeln als originäre Realitätserschließung. Der Künstler nutzt die Freihandzeichnung, um sich Wahrnehmungsprozesse bewusst zu machen oder auch vollgültige Bilder zu erschaffen. Die technische Zeichnung dient als Anweisung für eine reale Konstruktion oder als Plan für die Errichtung eines  Bauwerkes. In der Mathematik haben graphische Darstellungen von Funktionen ihren festen Platz. Auch der Naturwissenschaftler hält seine Forschungsergebnisse häufig durch Skizzen fest und der Modedesigner fixiert auf diese Weise seine Ideen. Für den Biologen ist Zeichnung die natürliche, in einem bestimmten Muster verteilte Färbung bei Tieren und Pflanzen.
Dieses breite Spektrum des Zeichenbegriffs soll den Rahmen für die Ausstellung des Lippischen Künstlerbundes im Jahr 2011 in der Städtischen Galerie Haus Eichenmüller abgeben. Es geht also um die Rolle der Linie als Spur,  Ausdrucksträger und Darstellungsmittel.

Eine Ausstellung des Lippischen Künstlerbundes e.V. in Kooperation mit der Alten Hansestadt Lemgo.

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Lippische Gesellschaft für Kunst

09.10. - 06.11.2011

Jyrgen Ueberschär

Realer Raum und Raumillusion nehmen in nahezu allen wissenschaftlichen und künstlerischen Disziplinen eine Hauptrolle ein. Sehr wahrscheinlich ist die von Epoche zu Epoche variierende Vorstellung, die wir uns vom Phänomen Raum machen, die bedeutsamste innerhalb menschlichen Denkens und Schaffens.
So haben alle Untersuchungen zu jeder Zeit folgende Ambivalenz gemeinsam: zum einen ist Raum etwas, das wir ständig erfahren, das unserer menschlichen Natur vielleicht sogar schon a priori eigen ist. Denn wie könnten wir Raum erkennen, wenn uns nicht bereits eine Vorstellung desselben gegeben wäre?
Andererseits ist Raum als changierende Idee zu begreifen, als ein Konstrukt des menschlichen Verstandes, der die Grenzen und Weiten dieses vielgenannten Begriffes erst definiert und – wie wir wissen – ständig neu denkt. Die Arbeiten von Jyrgen Ueberschär machen diese Zweiheit präzise deutlich und visualisieren sie mit dem notwendigen Fingerspitzengefühl. Sie entstehen aus Fotografien die auf gebaute Konstruktionen und Raumfragmente im Atelier des Künstlers projiziert werden. Diese Herangehensweise lässt einen Raum, der als Konstrukt zwischen Fiktion und Realität vermittelt, entstehen.
Im Getümmel vielschichtiger Vernetzungen sind Ursprung und realer Raum nicht eindeutig trennbar. Dennoch geben sich die Arbeiten nicht der gängigen metaphysischen Vernebelung hin. Die simultante Präsenz mehrerer Ansichten in den Bildern lassen sie im Gegenteil vielschichtig werden und präzise, nicht verschwommen. Ähnlich einem dreidimensionalen Körper können die Werke je nach Material und Platzierung ihre unterschiedlichen Ebenen nun nach allen Seiten hin entfalten.
Der 1978 in Böblingen geborene Jyrgen Ueberschär studierte Medienkunst mit dem Schwerpunkt künstlerische Fotografie an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (ZKM) bei Lois Renner und Elger Esser sowie bei Jürgen Klauke an der Kunsthochschule für Medien Köln. Seine Arbeiten waren bereits in zahlreichen Ausstellungen im In‐ und Ausland zu sehen. (maison intertext)

Eröffnung: Sonntag, 09.10.2011 um 11.30 Uhr

Eine Ausstellung der Lippischen Gesellschaft für Kunst e.V. in Kooperation mit der Alten Hansestadt Lemgo.

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Kerstin Grimm - Tanja Selzer - Sabine Wenzel - Sevrina Giard

13.11. - 11.12.2011

"Kreaturen"

Die Bilder und Plastiken von Kerstin Grimm, Tanja Selzer und Sabine Wenzel zeigen Kreaturen:  Wesen aus anderen Sphären, Götter und Dämonen, Tiere und Bestien, aggressiv, launisch, komisch und bemitleidenswert in Szene gesetzt.
Die fotografisch anmutenden Gemälde von Tanja Selzer setzen den Gegenpool zu den malerischen Fotografien von Sabine Wenzel. Kerstin Grimms surreale Zeichnungen und Plastiken schließen den Spannungsbogen.
Tanja Selzer schöpft aus der alltäglichen medialen Flut Bilder als Versatzstücke von menschlichen und animalischen Szenerien, Gestalten in oft furiosen Naturschauspielen.  Ihre Bilder haben eine ungewöhnliche Farbigkeit. Zunächst fast süßlich anmutend zeigen sich das Rosa, Violett und Hellgrün im Nachklang bedrohlich und verstörend.
Inspiriert von der japanischen Tuschemalerei, die von der Ästhetik des Zwischenraums geprägt ist, arbeitet Sabine Wenzel in ihrer Serie „To Wave“ mit dem Mittel der Reduktion. Gezeigt werden die Möwenbilder aus dieser Serie.
Kerstin Grimm zeichnet auf Transparentpapier und fügt die Fragmente verschiedener Zeichnungen zu einem vielschichtigen Bild zusammen, wo sich dann fremde Protagonisten in einer fremden weiten Landschaft begegnen. Das mehrfache Spiel mit dem Zufall bewirkt, dass die Bilder die Logik von Träumen annehmen.
Sevrina Giard geht mit ihrem Filmzyklus "Ajo Laru" auf eine Reise in eine poetische Makrowelt bizarrer Geschichten, seltsamer Kreaturen und irritierender Ereignisse.

Eröffnung: Sonntag, 13.11.2011 um 11.30 Uhr

Eine Ausstellung des Freundeskreis Eichenmüllerhaus e.V. - Kunstverein Lemgo - und der Alten Hansestadt Lemgo.

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Eichenmüllerhaus

Städtische Galerie Eichenmüllerhaus
Braker Mitte 39
32657 Lemgo
Fon: 05261 / 89396


Alte Hansestadt Lemgo
Kultur
Marktplatz 1
32657 Lemgo

Fon: 05261 / 213 - 273
Fax: 05261 / 213 - 5273
eichenmuellerhaus(at)lemgo.de


Öffnungszeiten:
Do - So 10.00 - 18.00 Uhr
(Für Gruppen nach Absprache auch außerhalb der üblichen Öffnungszeiten.)
Eintritt frei!