Ehrenamt macht glücklich! Dies wurde Bürgermeister Dr. Austermann und Ursula Golabeck von der Stadtverwaltung am Donnerstag eindrucksvoll bestätigt. Sie hatten Lemgoer Bürgerinnen und Bürger, denen die Ehrenamtskarte des Landes NRW verliehen wurde, zu einem Stadtspaziergang eingeladen, bei dem auch für die Alteingesessenen unbekannte Orte in der historischen Altstadt besucht wurden. Der Stadtführer Werner Kuloge erzählte über eine ehemalige Leder- bzw. Fahrradfabrik mitten in der Stadt, über den Wunsch der damaligen Stadtväter, ein Gefängnis "gesponsert" zu bekommen und vieles Interessantes mehr.
Im Anschluss an den Spaziergang war Gelegenheit zu einem Gedankenaustausch im Rathaus. Berichte über ehrenamtliches Engagement für die Beratung von Suchtkranken, in der Hospizarbeit, bei der Hermanus Kinderhilfe, als Behindertenbeauftragter des Kreises Lippe, als Leiterin einer Selbsthilfegruppe von Herz- und Kreislaufkranken, beim DRK, für die Bewohner der Stiftung Eben-Ezer oder im Begegnungscafe des Mehrgenerationenhauses Lemgo zeigten, wie vielseitig und engagiert sich Lemgoerinnen und Lemgoer für das Gemeinwesen einsetzen. Alle ehrenamtlich Tätigen waren sich einig in der Aussage, dass ehrenamtliches Engagement glücklich macht.
Bürgermeister Dr. Austermann überbrachte im Namen von Rat und Verwaltung Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit. Angeregt wurde aus dem Kreis der ehrenamtlich Engagierten die Organisation eines Treffens, einerseits zum Kennenlernen anderer Ehrenamtler, aber auch zum Erfahrungsaustausch untereinander. Diesen Vorschlag nahmen Dr. Austermann und Ursula Golabeck gern auf.